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Morgens früh um 6

Der Wecker klingelt und mein einziger Gedanke ist: Warum tue ich mir das bloß an?

In ist nämlich immer Sonntags, auf der Großen Elbstraße im Hamburger Hafen der traditionelle . Dieser öffnet bereits um 5.00 Uhr seine Tore und schließt sie um 9.30 Uhr wieder.
Egal ob Fisch, Obst, Blumen, Klamotten oder Gockel: An den Ständen, aufgereiht auf einer Freifläche direkt am Hafenbecken der , kann alles gekauft werden.

Oft gibt es zusätzlich einen Hering obendrauf – „komm her, zwei Lachs packe ich auch noch dazu“, schallt es dem Besucher entgegen.

Ob Schnäppchen oder nicht – das muss ein jeder Besucher beim Bummel über den Markt selbst entscheiden. Ein drohender Vitaminschock nach Kauf eines Obstkorbes ist nicht ausgeschlossen.

An vielen Ständen und Marktwagen wird gehandelt, die geflochtenen Körbe werden so lange bepackt, bis sich ein Käufer findet. Ein wortreiches Spektakel, das von vielen Touristen aber auch Einheimischen allwöchentlich beobachtet wird.

Nach einer langen St. Pauli-Nacht wurden auf dem Areal des Fischmarktes auch schon angereiste Fußballfans eines Auswärtsteams gesichtet, die in einem Einkaufswagen etliche großwüchsige Tropenpflanzen vor sich herschoben – ihnen standen rosige Zeiten bevor.

Doch längst nicht jeder schleppt kiloweise Fisch nach Hause – ein Frühstück in Form eines Fischbrötchens direkt am Elbufer mit Blick auf den Hamburger Hafen oder ein früh morgendlicher hanseatischer Schnack alleine lohnen den Besuch.

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